B2 – unklarer Brand auf Kreismülldeponie

Bochingen am 01.08.2017, 2:30 Uhr


Einsatz Stichwort
:
B2 - unklarer Brand auf Kreismülldeponie
Alarmierung
:
02:30 Uhr
Einsatzstelle
:
Bochingen, Kreismülldeponie
Alarmierte Abteilung
:
Oberndorf, Bochingen, Boll
Eingesetzte Fahrzeuge
:
KdoW (1/11)   TLF 24/48 (1/24)   LF 10/6 (7/42)   LF 16/16 (7/44)   LF 8 (8/42)  
Einsatzpartner
:
Rettungsdienst, Polizei


Am Dienstagmorgen wurden die Einsatzabteilunge Oberndorf und Bochingen zu einem unklaren Brand auf der Kreismülldeponie in Bochingen alarmiert. Ein Anrufer hatte zuvor der integrierten Leitstelle gemeldet, dass ein unklarer Feuerschein im Bereich der Kreismülldeponie zu sehen sei. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte aus Bochingen konnte die Meldung bestätigt werden. Beim Eintreffen stand ein größerer Müllhaufen in Brand. Aufgrund der angetroffenen Lage wurden weitere Kräfte der Einsatzabteilung Boll nachalarmiert.

Das Feuer wurde mit mehreren Strahlrohren unter Atemschutz bekämpft. Da das zur Verfügung stehende Wasser an der Einsatzstelle jedoch nicht ausreichend war, musste eine Wasserversorgung aus einer rund 800 Meter entfernten Saugstelle aufgebaut werden. Die Abteilungswehr Boll setzte an der Saugstelle eine Tragraftspritze ab und sorgte im Anschluss für den Aufbau der Wasserleitung. Parallel hierzu wurde ein Radbagger organisiert, mit dem der Müll nach und nach auseinander gezogen und abgelöscht werden konnte.

Da der Einsatz eine große Anzahl an Atemschutzgeräteträgern forderte, wurde ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet. Von dort wurde der gesamte Atemschutzeinsatz koordiniert und überwacht. Die ebenfalls alarmierten Atemschutzgerätewarte der Gesamtwehr Oberndorf kümmerten sich am Sammelplatz um die Neubestückung bereits verwendeter Geräte.

Gegen sieben Uhr konnte das Feuer schließlich vollständig abgelöscht werden. Im Anschluss wurde die Löschwasserversorgung abgebaut und die zentrale Feuerwehrwerkstatt aus Schramberg verständigt, um verschmutzte Schlauche entgegen zu nehmen und zu reinigen. Die Feuerwehr Oberndorf konnte den Einsatz gegen 08.30 Uhr beenden. Neben der Feuerwehr war auch eine Rettungswagenbesatzung aus Oberndorf vor Ort, die den Eigenschutz der Atemschutzgeräteträger sicher stellte. Beamte der Polizei waren ebenfalls im Einsatz. Zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Feuerwehr Oberndorf war mit sechs Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandmeister Dieter Flügge im Einsatz.


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